Häufige Fragen
Mesh oder Access Points, was ist besser für ein Einfamilienhaus?
Access Points mit Netzwerkkabel. Mesh-Systeme funken den Rückweg zum Router über WLAN und halbieren dabei die Bandbreite pro Sprung. Ein Access Point am Kabel liefert in jedem Stockwerk die volle Leistung, und mit einem Controller wechseln Handy und Laptop unterbrechungsfrei zwischen den Geräten.
Wie viele Access Points braucht ein Haus mit drei Stockwerken?
Als Faustregel ein Access Point je Ebene bis etwa 120 Quadratmeter, bei Massivdecken zwingend. Für Garten und Terrasse kommt ein Outdoor-Access-Point dazu. Für ein typisches Einfamilienhaus mit Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss und Garten sind das drei bis vier Geräte.
Ist TP-Link Omada dasselbe wie Tapo?
Nein. Tapo ist die Endkundenlinie für Steckdosen und Repeater aus dem Elektromarkt. Omada ist die Business-Linie mit eigenem Controller, VLANs und Fachhandelsvertrieb. Gleicher Hersteller, zwei getrennte Produktwelten, vergleichbar mit Bosch grün und Bosch blau bei Werkzeug.
Brauche ich einen Termin vor Ort?
Für die Planung nicht. Grundriss, ein paar Fotos vom Verteiler und ein Videocall reichen, um Anzahl und Positionen der Access Points festzulegen. Vor Ort komme ich, wenn montiert, gemessen oder übergeben werden soll.
Brauche ich für ein Set ein Abo oder eine Cloud?
Nein, bei beiden Systemen nicht. Der Controller läuft als kleines Gerät oder als Software im Haus und verwaltet alle Access Points über eine Oberfläche, ohne laufende Kosten. Fernzugriff ist optional und kostenlos.
Was passiert mit meinem A1- oder Magenta-Router?
Er bleibt als Modem im Haus und gibt Router- und WLAN-Funktion an das neue Gateway ab. Repeater und Extender werden abgebaut, weil sie nach der Umstellung mehr stören als helfen.
Muss für jeden Access Point ein Kabel verlegt werden?
Ja, ein Netzwerkkabel bis zum Montageort, über das der Access Point auch seinen Strom bekommt. Bei Sanierungen nutzen wir vorhandene Leerrohre, bei Neubauten planen wir die Dosen gleich an der richtigen Stelle ein. Das Verlegen selbst macht der Elektriker.