Deine Anlage ist nicht kaputt
Der Miniserver arbeitet komplett lokal, ohne Cloud. Solange niemand etwas ändert, laufen Licht, Beschattung und Heizung morgen genauso wie heute. Das einzige echte Risiko ist die Hardware: Nach vielen Jahren im Verteiler kann das Gerät ausfallen, und ohne gesicherte Projektdatei wird ein Ersatz komplett neu programmiert.
- Läuft weiterlokal, ohne Cloud, ohne Abo
- Keine neuen FunktionenSoftware für Gen 1 bleibt, wie sie ist
- Hardware altertdeshalb zuerst die Projektdatei sichern
Woran du merkst, dass der Gen 1 an seine Grenze kommt
Vier Dinge höre ich immer wieder. Keines ist ein Defekt, alle haben denselben Grund.
Neue Geräte bleiben draußen
Wallbox, Wärmepumpe oder ein neuer Taster lassen sich nicht einbinden, weil Bausteine fehlen oder niemand mehr in Loxone Config kommt.
App-Funktionen fehlen
Die aktuelle Loxone-App zeigt Dinge, die dein Miniserver nicht kann. Die alte Ansicht funktioniert, wirkt aber alt.
Energie lässt sich nicht abbilden
PV-Überschuss, Speicher und Wallbox brauchen die Energiebausteine, und die gibt es nur für den aktuellen Miniserver.
Ersatzteile werden knapp
Einen neuen Gen 1 gibt es nicht mehr. Ersatz ist immer ein aktueller Miniserver, und der braucht das gesicherte Projekt.
Was du in der App selbst kannst
Viel mehr, als die meisten denken. Zeiten, Szenen und Solltemperaturen sind Einstellungen der Bausteine, keine Programmierung, dafür brauchst du keinen Partner. Nur was in Loxone Config passiert, braucht Projektdatei und Admin-Zugang.
Selbst in der Loxone-App
- Zeiten für die Beschattung
- Lichtszenen
- Solltemperatur je Raum
- Abwesenheit und Urlaubsmodus
- Verhalten der Jalousien bei Sonne
Nur mit Loxone Config
- Neue Geräte und Räume
- Geänderte Logik
- Wallbox oder Wärmepumpe anbinden
- Ersatz eines Miniservers
Bei der Übernahme zeige ich dir, wo diese Stellschrauben sitzen.
Zwei Wege, die weiterführen
Vorher passiert immer dasselbe: Projekt vom Miniserver laden, sichern, Anlage dokumentieren. Danach entscheidet sich, ob Home Assistant daneben kommt oder ein aktueller Miniserver den Gen 1 ersetzt.
Gen 1 bleibt, Home Assistant daneben
Loxone macht weiter Licht, Beschattung und Raumregelung. Home Assistant übernimmt alles Neue: Wechselrichter, Wärmepumpe, Wallbox, Speicher, Matter- und Zigbee-Geräte. Verbunden über meine eigene Loxone-Integration von der Downloads-Seite.
Umstieg auf den aktuellen Miniserver
Verkabelung, Extensions und Air-Komponenten bleiben. Ich migriere das Projekt, prüfe jeden Baustein und nehme die Anlage wieder in Betrieb. Danach hast du die aktuelle App und die Energiebausteine, alles in Loxone.
Anlage passt, nur die Doku fehlt und ein paar Zeiten sollen anders sein.
Übernahme reicht, kein UmbauEnergie ist das Thema, Loxone soll sonst unverändert bleiben.
Weg A: Home Assistant danebenDas Haus bleibt bei Loxone, es soll spürbar etwas dazukommen.
Weg B: Umstieg, bevor der Gen 1 ausfällt
Technik-Details: Was bleibt, was neu wird
| Weg | Was bleibt | Was neu wird |
|---|---|---|
| Übernahme | Gen 1, Verkabelung, Extensions, Programmierung | Sicherung, Dokumentation, kleine Änderungen |
| Weg A | Komplette Loxone-Anlage, eingefroren | Home Assistant für PV, Wallbox, Wärmepumpe, neue Geräte |
| Weg B | Verkabelung, Extensions, Air-Komponenten, migriertes Projekt | Miniserver, aktuelle App, Energie in Loxone |
Auch im neu geplanten Loxone-Haus kann Home Assistant über die Integration als gemeinsame Oberfläche dazukommen. Mehr unter Loxone planen, programmieren, nachbetreuen. Die Abwägung zwischen beiden Systemen im Detail steht im Ratgeber Loxone oder Home Assistant: Vergleich für Neubau und Bestand.
So sieht Gen 1 mit Home Assistant daneben aus
Grün bleibt alles, was heute läuft, bis zum letzten Taster. Blau kommt Home Assistant dazu und bindet die neuen Geräte direkt und lokal ein. Die Integration verbindet beide Seiten im Hausnetz, Licht und Beschattung aus Loxone tauchen auch im Dashboard von Home Assistant auf.
- Bestand, bleibt unverändert
- Neu, hängt an Home Assistant
- Verbindung im Hausnetz
Technik-Details: Home Assistant als Profi-System
Kein Selbstbau: Ich richte Home Assistant mit Backups und Fernzugriff über Tailscale ein, auf Wunsch mit Wartung nach Vereinbarung. Updates sind freiwillig, ohne Update ändert sich nichts. Geräte binde ich direkt über die lokale Herstellerschnittstelle ein, Modbus ist die zweite Wahl, Cloud die dritte. Details zum Starterpaket unter Home Assistant vom Profi. Die Überschusslogik erklärt der Ratgeber PV-Überschuss richtig nutzen.
So läuft es ab
Fünf Schritte in dieser Reihenfolge. Der erste ist bei jedem Weg gleich, zwei bis vier gelten für Weg A.
Bestandsaufnahme
Projekt vom Miniserver laden, sichern, Extensions und Bausteine dokumentieren.
Backup zuerstHome Assistant aufsetzen
Kleiner Rechner im Technikraum, Backups, Fernzugriff über Tailscale.
lokal, ohne CloudIntegration verbinden
Loxone-Integration einrichten. Räume, Licht und Beschattung erscheinen in Home Assistant.
im HausnetzNeue Geräte anbinden
Wechselrichter, Wärmepumpe, Wallbox, Matter- und Zigbee-Geräte, dazu die Überschusslogik.
Hersteller direkt, lokalÜbergabe
Dashboard, Einweisung in beide Apps, Dokumentation. Zeiten und Szenen stellst du danach selbst ein.
du bleibst unabhängig
Bei Weg B sind die Schritte zwei bis vier ein einziger: Projekt migrieren, Miniserver tauschen, wieder in Betrieb nehmen. Besser vor dem Ausfall des alten Geräts als danach. Wie eine Nachrüstung allgemein abläuft, steht unter Smart Home nachrüsten; läuft im Haus statt Loxone eine alte KNX-Anlage, gilt der Ratgeber Alte KNX-Anlage modernisieren mit Home Assistant.
Was du vor dem Termin bereitlegen solltest
Je mehr da ist, desto schneller geht die Übernahme. Ohne Admin-Zugang und Projektdatei frage ich zuerst beim früheren Partner oder Elektriker nach, erst danach reden wir über eine Neuprogrammierung.
- Admin-Zugangzum Miniserver
- Projektdateiaus Loxone Config, falls vorhanden
- Foto vom Verteilerzeigt die verbauten Extensions
- Air-KomponentenFunktaster, Sensoren, Aktoren
- Deine Wunschlistemit Hersteller und Typ der Geräte
- Unterlagen vom ElektrikerVerteiler- oder Stromlaufplan
Nichts davon brauchst du für die erste Anfrage, das klären wir am Telefon oder per Nachricht.
Technik-Details: Wo Zugang und Projektdatei liegen
Admin-Zugang: Benutzername und Passwort des Administrators, damit lädt sich das Projekt direkt vom Miniserver. Projektdatei: oft auf einem USB-Stick oder in einer Mail vom damaligen Partner; mit Zugang hole ich sie auch ohne Datei vom Miniserver. Verteilerfoto: zeigt mir Extensions sowie Ein- und Ausgänge.
Wenn du nicht weißt, was im Verteiler steckt, komme ich zum Smart-Home-Check vor Ort, anrechenbar auf einen Folgeauftrag. Danach weißt du, welcher Weg passt und was er kostet.
Was kostet die Übernahme eines Miniservers Gen 1?
Der erste Schritt ist immer der Smart-Home-Check vor Ort, dabei sichere ich das Projekt und dokumentiere die Anlage. Danach bekommst du einen Festpreis für Übernahme, Umstieg auf den aktuellen Miniserver oder Home Assistant daneben, mit Aufwandschätzung vorab. Home Assistant als Starterpaket und Wartung biete ich auf Wunsch individuell an.